Klinggedichte in Worpswede 

 

Klinggedicht – diese barocke Wortschöpfung als Übersetzung für das Sonett war Anregung zu diesem Programm, das vertonte Gedichte herausragender Poeten verschiedener Zeiten und Länder gegenüberstellt: Zu Wort kommen etwa Shakespeare, Catull oder Rilke, der ja auch zur Worpsweder Künstlerkolonie auf dem Barkenhoff zählte.

 

Aus England erklingen neuere Vertonungen von Szenen aus Othello und Ein Sommernachtstraum, dazu Musik aus Shakespeares Zeit; aus Frankreich Musik von Milhaud, Ibert und Roussel; aus Deutschland die Uraufführung einer Rilkevertonung von Cornelia Samuelis und aus Brasilien mitreißende, folkloristische Gesänge von Heitor Villa-Lobos.

 

Es geht um die Liebe, die Natur, um das ganze Leben, die Suche nach Gott, um Phantasiegestalten, kleine und große Beziehungsdramen – alles gesetzt in faszinierende Klänge: jubelnd, klagend, leidenschaftlich, humorvoll ironisch, überraschend und von beglückender Schönheit.